Sommerfest 2012

Sommerfest 2012

 vom Kulturverein & von der Feuerwehr

  Zu Spanferkel und „Danz op de Deel“

laden wir Euch herzlich ein

am 1. September

um 19.30 Uhr

auf dem Vogelsang-Weber Hof, Dorfstr. 45

(Kosten für Fleisch mit Salat u. Brot 5,00€)

Wir freuen uns auf Euer Kommen…

 

Wolfgang Trepper

Wolfgang Trepper

trepper12.300Kein Auge blieb trocken!

Kaum hatte der bundesweit bekannte Wolfgang Trepper mit Handtasche und in roten Lackschuhen die Bühne in der Schülper Mehrzweckhalle betreten, war Dauerlachen garantiert!
Er schaffte es, aus alltäglichen Situationen ein abwechslungsreiches Kabarettprogramm zu machen und begeisterte damit die fast 150 Zuschauer. Richtig in Fahrt kam Trepper immer dann, wenn er sich aufregen durfte: über die Marotten seiner Freundin und anderer Frauen, über die heutige Jugend usw.
Aber auch an deutschen Schlagern und aktuellen wie früheren Fernsehsendungen ließ er kein gutes Haar. Mit Koch-Shows rechnete er ebenso ab wie mit der „ZDF-Hitparade“ und „Dalli Dalli“.
Beim Rückblick auf die Samstagsrituale seiner Kindheit wurde es binnen weniger Sekunden fast besinnlich in der Schülper Halle, konnten sich doch wohl auch viele der Gäste an Ähnliches erinnern.
Trepper, der sonst große Hallen füllt und 2012 280 Auftritte hat, lieferte uns fast drei Stunden beste Unterhaltung und einen erstklassigen Kleinkunstabend in Schülp!

wolfgang trepper Halt ma eben
Die ihn kennen, kommen sowieso…
Die Anderen sollten ihn kennenlernen…
Bekannt durch zahlreiche Auftritte,
z.B. im Schmidt’s Tivoli, im Quatsch
Comedy Club, in der NDR Talkshow usw.

Am 10. November 2012 um 20:00 Uhr gastiert Wolfgang Trepper mit seinem Soloprogramm “Halt ma eben” bei uns in der Schülper Mehrzweckhalle.
Einlaß: ab 19.00 Uhr
Karten:
Vorverkauf 12,- EUR/Abendkasse 14,- EUR/Mitglieder 10,- EUR
– Bücherstube Nortorf, Am Markt 6, Nortorf
– Gesa Kaak, Dorfstr. 5, Schülp (Tel. 04392/1080)
– Krug zum grünen Kranz, Schülp

Inzwischen brachte Wolfgang 14 Kabarett-Soloprogramme auf die Bühne, gewann sechs Comedy-Preise und tritt seit 2006 bundesweit 250 mal im Jahr auf: So etwa im TV (‘Kerner’, ‘Genial daneben’, ‘NDR Talk Show’, ‘ZDF Fernsehgarten’, ‘TV Total’), im Quatsch Comedy Club, im Berliner Kabarett-Theater ‘Die Wühlmäuse’ und im Wiener Schmäh-Stadl. Aber das schönste für ihn sind eben die Auftritte zu Hause. Und das ist für ihn das legendäre Hamburger Schmidt-Theater.
www.wolfgang-trepper.de

 

Wir über uns

Wir über uns

Wie alles anfing:

Am 8. Februar 1989 trafen sich 17 kulturinteressierte Bürger aus der Gemeinde und gründeten den Kulturverein Schülp.
Sie wollten sich aktiv an der Gestaltung des Gemeindelebens beteiligen und so das Dorf mit Kunst- und Kulturveranstaltungen bereichern.
Auch die Förderung von Begegnungen und Integration setzten sie mit auf ihre Satzung, genauso wie die Unterstützung von Gemeindeveranstaltungen.

So boten und bieten wir dem Dorf und dem Umland viele Aktivitäten, wie Theaterabende bzw. Fahrten, Dichterlesungen, Musikveranstaltungen, interessante Vorträge, geführte Wanderungen, Hobby-/Herbstmärkte, Familienausflüge und natürlich auch etwas für unsere kleinen Mitbürger.
Auch namenhafte Größen wie Godewind, Rüdiger Nehberg, Speelwark, Reimer Bull, Bidla Buh oder die Theatergruppe Zeitgast hatten wir schon zu Gast.

Inzwischen hat der Verein schon über 50 Mitglieder und wir hoffen, es kommen noch viele dazu!
Statt eines Vorstandes wurde ein Sprecherrat gewählt, der sich aus 6 Personen und dem Bürgermeister zusammensetzte.
Dem ersten Sprecherrat gehörten an:

Karla Broderius, Carmen Gemuth, Ute Hein, Elke Wulf, Hans Golland, Bernd Teuber, Bürgermeister Hans Joachim Neelsen.

In den letzten 20 Jahren hat die Zusammensetzung des Sprecherrates natürlich auch gewechselt, aber es gelang dem Verein immer den vorgeschriebenen Aufgaben gerecht zu werden. Hier ist der aktuelle Sprecherrat.

So ist unser Schülper Kulturverein weit über die Gemeindegrenzen hinaus eine gute Adresse und wir machen weiter so! Versprochen!!!

Die Gründungsmitglieder:
Hans Peter Bock, Hans Peter Broderius, Karla Broderius, Carmen Gemuth, Jürgen Gemuth, Monika Golland, Hans Golland, Ute Hein, Hans-Joachim Neelsen, Annelene Rohwer, Claus Rohwer, Gaby Schlüter, Klaus Schlüter, Rita Teuber, Bernd Teuber, Gretchen Voß, Elke Wulf

 

„Nabucco“ in Eutin erleben

„Nabucco“ in Eutin erleben

Am 11. August 2012 fahren wir zu den Eutiner Festspielen!

Was ?: „Nabucco“ Oper von Giuseppe Verdi
Start? 18.00 Uhr Abfahrt mit dem Bus ab „Krug zum grünen Kranz“
Wieviel? 15,00 EUR (PKL 5) bzw. 30,00 EUR (PKL 4)
Der Bus wird von der Gemeinde kostenfrei gestellt.
Sichert Euch am besten jetzt schon Karten!
Wo? bei Gesa Kaak Tel. 1080

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Alles „Böse“ zum Geburtstag

Alles „Böse“ zum Geburtstag

Ein Spiel von Theater Zeitgeist

So hat sich das die versammelte Kinderschar nicht vorgestellt. Der Achtzigste des Vaters, zu dem sich alle eingefunden haben, offenbart das für die auf das Erbe gierenden Unglaubliche: Vater Richard hat eine neue Freundin. Aber damit nicht genug. Außerdem hat er sich entschieden, das junge Ding auch nach seinem Ableben mit all seinem Geld zu beglücken. Schließlich verdienen seine Nachkommen allesamt ganz ordentlich und die verzogenen Neffen und Nichten haben sich schon seit Jahren nicht mehr blicken lassen. Zu allem Überfluß hat der Alte seine neue Flamme Britta auch noch zur Familienfeier eingeladen.
Das kann ja heiter werden! Die Brüder Georg und Joachim nebst Gattinnen Beata und Sylvia sind entsetzt, sehen sie doch ihre bereits sicher geglaubten finanziellen Felle davon schwimmen. Nur der schwule, älteste Bruder Max scheint nichts gegen die amourösen Abenteuer seines alten Herrn zu haben. Da klingelt es aber auch schon an der Tür und die Verwirrung ist perfekt. In der Tür steht die wunderschöne Britta, die neben Richard auch Georg und Joachim die Schweißperlen auf die Stirn treten läßt.
Kritisch wird die angebliche Erbschleicherin beäugt, die den Alten nur mit ‚Liebling‘ anspricht. Herrliche Charaktere hat das erfolgreiche Autorenduo wieder für die Bühne erschaffen: den jüngsten Sohn Georg, der immer nur schlechte Witze erzählt, über die außer ihm niemand lacht, und seine dümmlich-blonde Frau Beata, die der Alte allzu gerne zur Weißglut bringt, wohlwissend, daß sie, das Erbe fest im Blick, sich nicht traut, ihn zu verärgern. Mit lausbübischem Charme sabotiert er die Planungen seiner Kinder und bewahrt nebenbei eine Vorratspackung Viagra im Kühlschrank, mit der er ein ganzes Altersheim auf Trab halten könnte.
Als sich am Ende alles aufzuklären scheint, sorgt ein erneutes Klingeln an der Tür für endgültige Verwirrung

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Faszination Moor erleben

Ein Ausflug ins Schülper Moor mit dem Kulturverein

03.10.09, 10:00 Uhr Torfwerk Schülp:
Bei bestem Moor-Wander-Wetter wird der Vorplatz der Verladestation von etwa 20 PKW als Parkplatz genutzt und ist mit über 50 Teilnehmern gefüllt. Nach der Begrüßung durch Rolf Ewers vom Sprecherrat des Kulturvereins referiert Bürgermeister Volker Ratjen ausführlich über die Geschichte des Schülper Moors und des Torfabbaus.
Hr. Tietjen, der Betriebsleiter der Abbaufirma erklärt den vom ausgeschenkten Begrüßungsschnaps „Moorgeist“ erwärmten Teilnehmern, dass sie mit der Lorenbahn ins ehemalige Torfabbaugebiet einfahren werden. Hr. Tietjen gibt Hinweise zur Sicherheit, da die Loren eigentlich nicht für den Personentransport vorgesehen sind.
Die Fahrt in den hölzernen Wagons dauert etwa eine halbe Stunde. Jeder dieser Anhänger ist mit etwa 10 Personen gefüllt, die die Landschaft genießen und sich bei 2 km/h dem Geschwindigkeitsrausch hingeben. Volker Ratjen, der auf dem hinteren Triebwagen mitfahrt, muss als „Mützenretter“ einspringen, die der böige Wind einem der Teilnehmer vom Kopf geweht hat. In gemütlichem Spaziergangtempo überholt er mühelos einen Anhänger nach dem anderen und gibt die Kopfbedeckung zurück.
Der Tross kommt mit durchdrehenden Rädern mehrmals zum Halten und muss zurücksetzen um mit Anlauf Erhöhungen des unebenen Schienenstrangs zu überwinden. Am Ende der Strecke und nach Überfahrt eine wenig vertrauenserweckenden Brücke kommen die Teilnehmer nach einem kurzen Fußweg am Zielpunkt mitten im ehemaligen Torfabbaugebiet an.
Die Moorexpertin, Fr. Brettschneider, hält einen Vortrag über das Moor und die Renaturisierungsmaßnahmen, dem die Teilnehmer interessiert folgen und sich viele Fragen beantworten lassen.Das Interesse der etwa 10 Kinder beschränkt sich mehrheitlich auf
die Konsistenz des Bodens und die Frage, wie tief man einen Regenschirm in den feuchten Boden stechen kann.
Fr. Brettschneider weißt in ihren Ausführungen auch darauf hin, dass auch ein renaturisiertes Moor außerhalb der befestigten
Wege nicht ungefährlich ist! Obwohl die Abbaufirma am 31.12.09 das Schülper Moor nach abgeschlossener „Auswilderung“ verlässt, bleibt sie wichtiger Ansprechpartner, da sie über das notwendige Arbeitsgerät und vor allem Know-how verfügt.
Nach dem Vortrag wagen sich einige Teilnehmer in das zur Neuentstehung vorbereitete Moorbecken, dass sich in den Jahren erst mit Wasser füllen soll um später mit Torfmoosen und anderen Pflanzen zu verwildern. Etwa 1,5 m unterhalb des befestigten Wegs fühlt sich der Boden instabil wie ein fester Kuchenteig an. Geht man tiefer in die Senke, wird der Untergrund zunehmend matschiger und direkt vor dem entstandenen Tümpel ist der Boden wassergetränkt und man beginnt darin zu versinken, wenn man mehrmals das Gewicht von einem Fuß auf den anderen verlagert. Ein vorsichtiger Schritt in den mit Wasser gefüllten Bereich
lässt einen festen Halt gänzlich vermissen. Es scheint dort keinen festen Boden mehr zu geben.
Wieder an der Verladestation angekommen werden noch einige Fotos geschossen und in kleinen Gruppen über die Erfahrungen des Ausflugs gesprochen.
Nachdem der Kulturverein Fr. Brettschneider noch einmal für den tollen Vortrag bedankt und ihr einen Blumenstrauß überreicht hatte, löste sich die Teilnehmerschaft um viele Eindrücke und Informationen bereichert allmählich auf.
Da diese Aktion von Kulturverein Schülp so ein riesen Erfolg war, darf man hoffen, dass es bald wieder eine Expedition ins Moor gibt und dass dies zukünftig regelmäßig und touristisch angeboten werden kann.
Für die Rückreise entscheiden sich die meisten Teilnehmer für einen Fußmarsch.
Dadurch hat die dieselbetriebene Mini-Lok deutlich weniger Gewicht zu ziehen und „rast“ mit 4 km/h und etwa 5 „Loren-Fans“ an Bord an der „Wanderer-Fraktion“ vorbei.
Christoph Fellbaum
Schülp, 03.10.09

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